Indonesischer Fußballer stirbt nach Foul

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Wahrlich nicht kurios, auch kein bisschen witzig. Der indonesische Fußballer Akli Fairuz ist nach einem Foul verstorben – RIP. Im Spiel seines Vereins Persiraja Banda Aceh gegen PSAP Sigli (Zweite Liga) bekam der Stürmer einen heftigen Tritt des gegnerischen Torwarts in den Bauch. Den Meldungen zufolge verstarb er sechs Tage später an einem Darmdurchbruch, hieß es vom indonesischen Verband.

Akli Fairuz verstarb im jungen Alter von 27 Jahren.

RB Leipzig erhält Lizenz für 2. Bundesliga

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Der Rasenballsport Leipzig e.V. darf die letzten Spiele in aller Ruhe angehen. Die DFL hat die Lizenz wie erwartet erteilt. Mit den Bedingungen und Auflagen, zu denen noch nichts bekannt ist, wird man sich in Fuschl Leipzig sicherlich arrangieren.

 

Vom (Drogen-)Dealer zum (Profi-)Spieler

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Maxim Molokojedow hat eine Geschichte hinter sich, die man eigentlich nicht erleben will. 2010 wurde der Russe mit sechs Kilogramm Kokain am Flughafen von Santiago de Chile festgenommen. Drei Jahre Gefängnis. Ob das nun in Russland besser gewesen wäre als in Chile, sei dahingestellt. In Chile aber sicher auch kein Zuckerschlecken.

Doch das Schicksal meinte es gut mit dem 25-jährigen Molokojedow. Der chilenische Nationalspieler Frank Lobos entdeckte den Russen im Jahr 2011 im Rahmen eines Sportprogramms für Hälflinge. Nach seinem Gefängnisaufenthalt bekam Molokojedow deshalb einen Vertrag bei Santiago Morning. Endlich wieder nachhause? Mitnichten. “Ich bleibe in Chile, weil ich einen Einjahresvertrag mit Santiago Morning habe. Ich werde mit großer Lust spielen, hoffentlich schafft die Mannschaft es, in die erste Liga aufzusteigen”, sagt Molojedow nach seiner Entlassung.

Als er sein erstes Training absolvierte, waren jede Menge TV-Kameras dabei. Fit war er wohl schon vor der ersten Einheit, den in den letzten Tagen hatte er im Gefängnis einen ordentlichen Hürdenlauf zu absolvieren. Neid und Drohungen führten dazu, dass er kurz vor Ende seiner Haft nochmal verlegt werden musste.

Vom Dealer zum Spieler.

(via lvz)

Nicht im Spiel und Tor verhindert

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Eine kuriose Geschichte, diesmal aus dem Frauenfussball. Beim Spiel Lok Leipzig gegen Kiel bekommt eine Spielerin, die gar nicht auf dem Platz steht, eine gelbe Karte. Soweit ist das nicht außergewöhnlich, die Regel ist bekannt. Schon etliche Male haben Auswechselspieler Platzverweise kassiert, z. B. weil sie Trinkflaschen auf exzentrische Trainer warfen. Hier war es aber keine Tätlichkeit.

Denn die Kielerin Justine Pank läuft allein auf die Leipziger Torhüterin Carolin-Sophie Härling zu. Die kriegt den Ball nicht unter Kontrolle, er rollt auf die Torlinie zu. Doch die Ersatztorhüterin Griseldis Meißner springt für ihre geschlagene Kollegin in die Bresche. Sie macht sich gerade hinter dem Tor warm, rennt aufs Spielfeld und schlägt den Ball vor der Torlinie weg. Gelbe Karte und: natürlich auch kein Tor.

Schiedsrichterin Imke Meinerling war wohlinformiert und handelte absolut regelnkonform.Unter Regel 12, Punkt 18 der Erläuterungen des DFB, die verbotenes Spiel und unsportliches Betragen sanktionieren, steht geschrieben: “Betritt ein Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler unerlaubt das Spielfeld und erreicht durch das Wegspielen des Balles, dass ein Tor verhindert wird, so gibt es einen indirekten Freistoß an der Stelle, wo bei der Unterbrechung der Ball war und der Spieler wird lediglich verwarnt”.

Das Spiel geht 2:1 für Lok Leipzig aus. Kiel hätte mit dem Tor zumindest einen Punkt gerettet. Leipzig hingegen behält die drei Punkte zuhause. Die gelbe Karte war dafür kein hoher Preis… sollte man sich vielleicht mal merken, für wichtige Spiele…

(via fussball.de)

Wahnsinn: Fehlschüsse das Jahres 2010

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YouTube ist ein wahres Mekka für lustige Fussballfehlschüsse. Und auch aus der Bundesliga kennen wir etliche wahnwitzige Fehlschüsse. Der aktuellste aus der Saison 2010/2011 ist wohl der Fehlschuss des Dortmunders Jakub “Kuba” Błaszczykowski gegen Freiburg. Er traf aus fast zentraler Lage aus etwa elf Metern das leere Tor nicht (Video bei YouTube). Zugegeben, der Ball sprang vorher doof auf.

Es gibt Dutzende solcher lustigen Fehlschüsse. Ich glaube aber, einsam an der Spitze der Tordeppen 2010 stehen diese griechischen Kollegen. Innerhalb weniger Sekunden schaffen es Nikolaos Georgiadis, Serginho und Dimitrios Machaira vom griechischen Zweitligisten Veria FC doch tatsächlich, mehrere hundertprotzentige Chancen an Pfosten und Latte zu hauen. Achtet mal auf die Reaktionen des Gegners. Die können es kaum fassen.

Viel Vergnügen mit den Tordeppen des Jahres 2010: YouTube Video.